Freizeitaktivität, Naturerlebnis, Beobachtungsgabe und Geduld

Eine uralte Technik, die früher auch bei uns und in anderen Regionen bis heute praktiziert wird. Einen Überblick über die vielfältigen Methoden aus unterschiedlichen Ländern und Zeiten gibt Eva Crane in ihrem umfangreichen Buch The World History of Beekeeping and Honey Hunting. Mehr Details zu den Methoden und Hilfsmitteln finden sich in Büchern bzw. Artikeln von Lockard, Donovan, Wenner und Seeley. Diese und weitere Bücher widmen sich explizit dem Thema Bee Lining.

Basierend auf den Inhalten der Bücher geben wir Ihnen nachfolgend eine Zusammenfassung an die Hand, mithilfe derer Sie selbst die Techniken erlernen können.

Grundlage, das Sammelverhalten

Bei der gezielten Suche nach einem Honigbienenvolk macht man sich die Eigenschaft zunutze, dass die Arbeiterinnen eines Volkes sehr regelmäßig zum Sammeln ausfliegen und schwer beladen wieder zum Nest zurückzukehren. Verfolgt man eine solche Sammelbiene aufmerksam, so führt sie einen unweigerlich zum Nest.

Bienen sammeln Nektar - vorwiegend als Flugbenzin - und Blütenstaub sog. Pollen von Pflanzen - als Futter für die Bienenbrut, sowie Wasser. Honigbienen fliegen für die Suche von Nektar und Pollen einen recht großen Umkreis von bis zu 3 km um das Nest herum ab. Das Sammeln von Wasser (z.B. Pfützen) hingegen erfolgt in aller Regel im direkten Umfeld - bis 500 Meter.

Crane, E. (1999): The World History of Beekeeping and Honey Hunting
Lockard, J. R. (1908): Bee Hunting - https://archive.org/details/beehuntingbookof00lock
Donovan, R. E. (1984): Hunting Wild Bees
Wenner, A.M. et al. (1992): Efficient hunting of feral colonies
Seeley, T. D. (2016): Following the Wild Bees: The Craft and Science of Bee Hunting
Seeley, T. D. (2017): Auf der Spur der wilden Bienen: Die Kunst der Honigjagd

- Kurzer historischer Einstieg

- Welche Orte sind potentiell gut, um etwas zu finden: Parks, Friedhöfe, alte Gemäuer wie Burgen, Wald (eher offen), Flussauen usw.

- Beschreibung der Technik