Wer steckt eigentlich hinter dem BEEtree-Monitor?

Die Idee für eine Webseite zum Thema wildlebende Honigbienen und eine damit verknüpfte Möglichkeit Meldungen dort zusammenzutragen entstand bereits 2013, als ich von ersten Völkern in Hausmauern erfuhr. Mir wurde bald klar, dass wenig Handfestes darüber bekannt ist und so machte ich es mir persönlich zur Aufgabe alle Beobachtungen zu dokumentieren und aktiv nach weiteren Völkern zu suchen.

Über die Jahre habe ich viele interessante Menschen kennengelernt, die teils direkt und teils indirekt mitgewirkt haben, dass diese Seite entstehen konnte und so sehe ich das ganze als Gemeinschaftsprojekt ...

David und Tobias haben mir in der Zeit in Stuttgart wichtige Impulse für das Verständnis des Organismus Honigbiene mit auf den Weg gegeben. Neben dem Imkern haben wir gemeinsam viele Schwärme beobachtet, gefangen und auch das eine oder andere Bienenvolk in eine Hauswand einziehen sehen. Über die beiden entstand auch ein wichtiger Kontakt zur Fischermühle in Rosenfeld.

Beim Zeidlerworkshop im Steigerwald lernte ich 2014 noch eine ganz neue Sichtweise auf die Bienen kennen. Das traditionsreiche, bei uns aber über die letzten Jahrhunderte verlorengegangene, Wissen über die Bienenhaltung in lebenden Bäumen brachten uns damals und bis heute die polnischen Zeidler aus Russland mit, wo sich bis zum heutigen Tage die Zeidlerkultur gehalten hat. Auch Gespräche und der weitere Kontakt mit André und Tom haben mich darin bestärkt, hier auf einem wichtigen Weg unterwegs zu sein. André hatte schon damals ein einfaches Meldeformular auf freethebees.ch.

Der Umzug nach München brachte viel Neues mit sich und die Bienen gaben auch hier den Anstoß für wichtige Kontakte zu Carmen, Felix und Ralf. Spannende Diskussionen beim monatlichen Stadtimker-Stammtisch und weiteren Gelegenheiten bereichern meine Sicht auf die Honigbiene.

Passend zum Thema habe ich im Juli 2016 bei der Tagung mit Thomas D. Seeley an der Fischermühle Benjamin kennengelernt. Damals war sicher keinem von uns klar, wie viele Anknüpfungspunkte bestehen. Mit viel Elan treibt er seit Herbst 2016 gemeinsam mit Patrick an der Uni Würzburg die Forschung zu wildlebenden Honigbienen voran und ist Täufer und Mitarbeiter des Partnerprojekts BEEtrees bei HOBOS.

Im Austausch mit Uwe entstand Ende 2016 ein erstes Formular zur Meldung von Beobachtungen wildlebender Honigbienenvölker in Form eines ausfüllbaren PDFs, basierend auf den bisher gemachten Erfahrungen bei meiner Dokumentation und den Beobachtungen der Völker.

Fast zeitgleich gab es einen ersten Anlauf eine Webseite gemeinsam mit André und Benjamin zu entwerfen. Von der Idee, über ein PDF-Formular als Zwischenlösung bis zur finalen Umsetzung der Webseite verging einige Zeit. Viele Personen haben sich inhaltlich eingebracht. Vielen Dank euch allen: André, Benjamin, Felix, Frank, Gerhard, Jürgen, Lena, Uwe, Valerie

Wie gehen wir mit den sensiblen Daten um?

Personenbezogene Daten erheben und verarbeiten wir nicht leichtfertig, sondern legen großen Wert darauf möglichst wenige Daten zu erfassen, Dir nach Wunsch Auskunft über Deine eigenen Daten zu geben, diese auf Anfrage zu löschen, sie nicht für Werbung oder andere wirtschaftliche Zwecke zu verwenden und nicht ohne Deine Einwilligung an Dritte weiterzugeben. Die Datenschutzrichtlinie gibt detailliert Auskunft zu diesem Thema.

Die Informationen über Fundorte und Beobachtungen der Bienenvölker werden für wissenschaftliche Untersuchungen erhoben und ausschließlich anonymisiert weiterverarbeitet. Angelehnt an Ansätze wie Open Source, Open Data, Open Access usw. werden Teile der Informationen in aufbereiteter Form auf dieser Webseite für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Um die Bienenvölker vor Zugriffen zu schützen, werden die punktgenaue Standortdaten derzeit noch nicht preisgegeben.

Welche Technik kommt zum Einsatz?

Die Webseite entstand vollständig aus Open Source Software. Ein Debian Linux Server als Basis, darauf die klassische Kombination aus Apache Webserver und PostgreSQL Datenbank. Dazu Drupal, erweitert mit Indicia dem Open Source Wildlife Recording Toolkit.